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Ratgeber // 28. Januar 2026

Der strukturierte Hauskauf in der Schweiz

Autorin: Sybille Meier

Chefin Portfoliomanagement bei ImmoSwiss

Ein Immobilienkauf gehört finanztechnisch zu den bedeutendsten Meilensteinen im Leben. In der Schweiz sind die Bedingungen speziell, vor allem im Hinblick auf Eigenmitteln, Tragbarkeit und kantonale Verordnungen.

Dieser umfassende Leitfaden führt Sie strukturiert durch alle essenziellen Phasen des Kaufprozesses — damit Ihr Immobilienwunsch ohne unvorhergesehene Überraschungen Realität wird.

Phase 1: Das finanzielle Fundament

Bevor das erste Inserat besichtigt wird, müssen Sie Ihr finanzielles Budget exakt bestimmen. Die Faustformel lautet: Sie benötigen mindestens 20% des Objektwertes an Eigenmitteln und das Gesamtbudget darf das 5-Fache Ihres jährlichen Bruttoeinkommens nicht massiv überschreiten.

Phase 2: Objektprüfung auf Herz und Nieren

Wenn Ihnen ein Objekt zusagt, fordern Sie sämtliche Unterlagen an: Grundbuchauszug, Stockwerkeigentümer-Reglemente (sofern Wohnung), Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen sowie die Verkaufsdokumentation. Lassen Sie bei älteren Liegenschaften stets einen Baugutachter zurate ziehen.

Phase 3: Notarielle Beglaubigung

Der Kaufvertrag wird in der Schweiz durch ein Notariat (im Kanton Waadt oder Zürich beispielsweise durch staatlich bestellte Notare) aufgesetzt und beurkundet. Erst mit dem Eintrag im Grundbuch erwerben Sie das rechtliche Eigentum.


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